„Kafkas Welten“ – Erzählungen aus Absurdistan

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Buchcover Kafkas Welten

Inhaltliche Einordnung

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in Spuren enthalten
hat einen relativ großen Anteil
eigentlich auf fast jeder Seite
hat einen relativ großen Anteil
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Veröffentlichung

Seiten 193

Geeignet für (Alter) von 19 bis 99

Klappentext
Zwei Erzählungen führen den Leser in kafkaeske Insiderszenen von Kunst und Literatur.

In KUNSTKUNST wird ein angeblicher Kunstfälscher von dem echten Fälscher entlarvt. Am Ende taucht eine ganz neue Kunstidee auf.

Die KUNST des LESENS schildert einen erfolgreichen Mann, der dabei scheitert, einen Bestseller schreiben zu sollen. Auseinandersetzung mit seinem Leben und einer Ghostwriterin führt zur Entdeckung ungeahnter Dimensionen des Lesens.

 

Buchbeschreibung
Es handelt sich um zwei längere realsatirische Erzählungen, von denen die eine auf dem Kunst-, die andere auf dem Literaturmarkt spielt.

KUNSTKUNST ist inspiriert von dem Kunstfälscher-Skandal um Wolfgang Beltracchi.
Es geht um eine zeitlebens bestehende Konkurrenz zwischen zwei Jungen, die zusammen eine ländliche Zwergschule besucht haben. Olaf ist der Intellek-tuelle von beiden, Waldemar der Lebenstüchtige. Olaf hat schon immer gezeichnet und geschrieben, weiß nicht, was er werden soll und bewirbt sich aus Ratlosigkeit für ein Kunststudium. Waldemar ist daran gewöhnt, bauernschlau von seinem Kumpel zu profitieren, und begibt sich auch auf dessen Spur.

In der Mappen-Vorbereitung erlebt Olaf eine schmerz-hafte Desillusionierung durch die Erkenntnis, dass die Welt der Kunst auf einem riesigen Schwindel beruht, an den alle glauben wollen. Waldemar hat nichts anderes erwartet und verkauft sich von Anfang an bestens. Olaf hingegen ist zwar Liebling seines Professors, wartet aber vergeblich auf die Sinnhaf-tigkeit seines akademischen Erfolgs. Als die beiden sich erneut begegnen, muss Olaf feststellen, dass Waldemar ihm seine Geliebte ausgespannt hat. Waldemar entwickelt mit dieser Partnerin zusammen eine bombige Idee, wie beide von Olafs Talent besser leben können. Während Olaf sich damit zufrieden gibt, seine hochwertigen Kopien bekannter Meister-werke überhaupt zu verkaufen, verdient Waldemar, der sich als der eigentliche Fälscher ausgibt, damit ohne dessen Wissen Millionen. Erst als Waldemar überführt und ihm ein Prozess gemacht wird, an dem eine amüsierte Öffentlichkeit regen Anteil nimmt, erkennt Olaf den Betrug. Ihm gelingt eine kreative Rache, bei welcher eine neue Kunstidee entsteht.

In KUNST des LESENS geht es um unterschiedliche Arten des Lesens. Sam ist ein vielseitiger, erfolgs-gewohnter Mann in der Lebensmitte, ein pflicht-gemäßer Leser sämtlicher Publikationen, die gerade als "in" gelten. Er liest, um informiert zu sein und überall mitreden zu können. Geschrieben hat er noch nie etwas, zweifelt aber nicht daran, auch auf diesem Gebiet besser als alle anderen zu sein, wenn er denn wollte. Dies erweist sich allerdings als schwerer Irrtum. Als seine Frau von ihm verlangt, seinen Nachbarn mit einem eigenen Bestseller zu übertrumpfen, gerät Sam in eine schwere kreative Krise. Er beginnt, Tagebuch zu schreiben, wobei ihm klar wird, dass er seine Frau nicht liebt und sein Leben ihn tödlich langweilt, sobald er sich nicht durch ständig neue Aktivitäten von sich selbst ablenkt. Um sich von der Verpflichtung zu entlasten, beauftragt er heimlich eine Ghostwriterin mit der Abfassung eines Bestsellers unter Pseudonym, wobei diese Autorin ihn mit ihrer Lebensgeschichte hochgradig fasziniert.
Plötzlich verschwindet Sams Sohn, nachdem er seinen Dozentenstuhl heimlich verlassen und sich in die Mongolei aufgemacht hat. Sam reist ihm dorthin nach und findet ihn auch tatsächlich an einem abgelegenen Ort, wo er mongolischen Kindern Englischunterricht gibt, damit ihre Kultur überleben kann. Hier beginnt eine intensive Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn um ihre Lebensauffassung und um Lesen als existentielles Bedürfnis. Auf der Heimreise stößt Sam auf ein seltsames Buch mit dem Titel "Gespräche mit meinem Leser". Bei dessen Lektüre fühlt sich Sam nach anfänglichen Widerständen erstmals persönlich angesprochen. Sie führt zu einer tiefgreifenden Veränderung seines Selbstverständnisses. Diese bewirkt nicht nur, dass er sich für sein Leben und seine Familie wirklich zu interessieren anfängt, sondern führt letztlich auch dazu, dass er tatsäch-lich zu schreiben beginnt. Die Ghostwriterin wird zu seiner Muse, doch der fertiggestellte erfolgreiche Bestseller verliert gänzlich an Bedeutung. Im Dialog entlockt Sam seiner Muse Informationen über ihre Art des Lesens und Lektüre.

 

Leseprobe www.youtube.com/watch?v=My0JN8jFcjk

Genres Belletristik, Belletristik » Humor

Erhältlich als
E-Book (epub), ISBN 978-3-8442-6520-0 Taschenbuch, ISBN 978-3-8442-9750-8

 


 


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