„Der Knopf zur Welt“ – Eine Geschichte vom Anderssein

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Buchcover Der Knopf zur Welt

Inhaltliche Einordnung

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Veröffentlichung

Seiten 316

Geeignet für (Alter) von 12 bis 99

Klappentext
"Ich döse. So nennt man das, wenn man wieder mal nicht einschlafen kann, sich aber darüber nicht aufregen will. Man gibt der Sache erst einen Namen und dann einen Sinn. Selbst dann wenn die Sache nicht so toll ist, wie man eigentlich gedacht hat. Das ist das Leben also, denke ich plötzlich."

Der Ich-Erzähler dieser Geschichte ist Einstein, ein entwicklungsbeeinträchtigter Mann Anfang 20. Er arbeitet in einer Behindertenwerkstatt und stellt dort Knöpfe her, als er eines Tages beschließt, sich den bohrenden Fragen zu stellen, die ihn tagtäglich löchern. Endlich fasst er den Mut, den Ursachen dieser Fragen direkt auf den Grund zu gehen: Wann wird sein Bruder wiederkommen? Warum kann seine Mutter nicht mehr aufhören zu schreien? Warum hat sein Vater sich in den Kopf geschossen?

Eine Geschichte über Fragen und die Suche nach Antworten, über das Anderssein und das vermeintlich Normale, über die Zwänge der Vernunft und dem Wunsch nach Freiheit. Eine Geschichte über den Schmerz und die Liebe, über die Kraft der Natur und der Phantasie, über die Prägung durch Filme, Märchen und Erzählungen, über den Abschluss einer Vergangenheit und den Übergang in ein neues Jetzt.

 

Buchbeschreibung
Einstein ist ein Entwicklungsroman, der als Roadmovie die Geschichte einer Individuation schildert. Ein entwicklungsgestörter Mann Anfang 20, genannt Einstein, verlässt die engen Grenzen seines bisherigen Lebens und entdeckt sich und die Welt. In seinem Kopf hört er die Stimmen seines Vaters, der betreuenden Psychologin und die von Paul, Protagonist eines Buches, das „Verhaltensregeln“ für ein „normales“ Leben vermitteln will. Einsteins Bruder ist vor Jahren davongegangen, der Vater hat sich erschossen, die Mutter ist seither in einer psychiatrischen Klinik und Einstein lebt allein in dem Haus, indem sich das alles zugetragen hat. Betreut von Tante Gertrud und seiner offiziellen Betreuerin Leonie fristet er seine Tage in einer Behindertenwerkstatt. Einstein kennt viele Bücher und Filme, die in seinem Alltag sehr präsent sind, aber er kennt sich nicht. Zu Beginn des Romans ist er nicht viel mehr als ein Echo seiner Eindrücke und seines Staunens über die Welt.
Trotz seiner Angst und seiner tiefen Verletzlichkeit verlässt er das Haus, um sich die „große weite Welt einmal anzusehen“ sowie auf der Suche nach seiner Mutter und nach Antworten. Denn sein Kopf ist voller Fragen, das Erleben noch sehr fremd. Nichts ist fest, kein Boden der trägt, nur sehr viel Geist und Vorstellungsvermögen. Sein Körper und sein Fühlen scheinen nicht zu ihm zu gehören. Der Geist hingegen hat viele Erklärungen, nur dass diese oft nicht passen.
Da er sein Geld vergessen hat, „tauscht“ Einstein in einem Kaufhaus seine Unterhose gegen einen Damenslip, weil er ihn schöner findet, und wird von einem Kaufhausdetektiv erwischt. Indem er laut schreit und das hinzugekommene Publikum auf seine Seite zieht, gelingt es ihm, der Bestrafung zu entgehen. Er entdeckt erste Freiheiten in seinem „Anderssein“, die Rolle des Narren. Als er Hunger hat, klingelt er an einer fremden Haustür, und bekommt etwas zu essen.
An einem See trifft er Zoe, ein 13-jähriges Mädchen, das von Zuhause ausgerissen ist. Zunächst wirkt Zoe sehr exotisch und fremd auf Einstein. Sie erzählt ihm ein Märchen über die Liebe und sie nächtigen in der Natur, wobei Zoe eine Grenzlinie auf den Boden malt, die ihm bei Todesstrafe zu übertreten verboten ist. Zoe schreit nachts. Einstein sucht Wege, sie zu trösten, ohne die Linie zu überschreiten. Sie erzählen sich wenig voneinander, erfassen sich aber dennoch gut. Anhand dieser Begegnung veranschaulicht sich Martin Bubers Satz „Der Mensch wird am Du zum Ich“. Einstein ist nicht länger nur Behinderter oder Narr, sondern ein Gegenüber, das nicht immer ganz in der Realität weilt. Eine gemeinsame Reise, ein Verstehen beginnt...

 

Leseprobe einsteinroman.wordpress.com/

Genres Belletristik

Erhältlich als
Taschenbuch, ISBN 978-3943084405

 


 


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