„Frankfurt Lindenstraße“ – Der Fußballspieler mit dem gelben Stern

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Buchcover Frankfurt Lindenstraße

Inhaltliche Einordnung

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Veröffentlichung

Seiten 255

Geeignet für (Alter) von egal bis egal

Klappentext
In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts erwirbt Günter Wegener, ein Frankfurter Kaufmann und Unternehmer, das Wohnhaus der Familie in der Lindenstraße. Günter Wegener, Sohn jüdischer Eltern, ist vor seiner Heirat mit Else zum christlichen Glauben konvertiert. 1913, ein Jahr vor Kriegsausbruch, kommt sein Sohn Paul auf die Welt.
Mit dem Aufbau des Unternehmens und dem Erwerb des Hauses in der Lindenstraße beginnt die glückliche Zeit der Familie während der Zeit der Weimarer Republik.

Paul, von seinen Freunden Pille genannt, ist seit der Kindheit ein begeisterter Fußballspieler und Fan seines Heimatvereins. Mit seinen Freunden kickt der Junge im Grüneburgpark und geht schon in der Jugend zur Eintracht. Seine Eltern sehen die Fußballbegeisterung des Jungen mit gemischten Gefühlen. Ihnen wäre es lieber, Paul kümmerte sich stärker um die Schule. Aber die Begeisterung des Jungen für den Sport und seine Integration in den Verein bringen auch positive Seiten mit sich.
Paul soll, so der Wunsch der Eltern, eine ordentliche Ausbildung machen und später einmal den elterlichen Betrieb übernehmen. Als er einige Jahre später Ursula Linnemann kennenlernt, scheint das Glück der Familie Wegener perfekt.


Am 30. Januar 1933 wird Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Das Leben der Familie Wegener gerät aus den Fugen.

 

Buchbeschreibung
Das Buch geht zurück auf die Geschichte des Frankfurter Juden und Fußballspieler Julius (Jule) Lehmann und andere Schicksale jüdischer Fußballspieler im Dritten Reich.
Julius Lehmann spielte seit der Jugend bei Eintracht Frankfurt, in den 30er Jahren bei der zweiten Seniorenmannschaft. Dank der Rückendeckung durch seine Mannschaftskollegen konnte Julius Lehmann noch bis 1937 spielen, dann wurde er aus dem Verein ausgeschlossen. Sein Bruder, Max Lehmann, musste die Eintracht bereits 1933 verlassen.

Julius Lehmann wurde vermutlich mit den letzten Judentransporten aus Frankfurt in das Konzentrationslager Izbica deportiert, hier verliert sich seine Spur.

Max Lehmann wurde noch 1945 nach Theresienstadt deportiert und dort befreit. Er konnte zu seiner Familie nach Frankfurt zurückkehren.

Nachdem Julius Lehmann verschollen blieb, wurde er vom Amtsgericht für tot erklärt. Das Todesdatum wurde auf den 8. Mai 1945 festgelegt.

Seinem Andenken wurde das Buch gewidmet.

 

Leseprobe www.fachbuch-und-belletristik.de/leseprobe.php?id=1002

Genres Belletristik » Dramatik, Belletristik » Historisch

Erhältlich als
E-Book (epub), ISBN 978-3-944908-99-1 E-Book (mobi), ASIN B00TTEDHQC Taschenbuch, ISBN 978-3-944908-04-5 Gebundenes Buch, ISBN 978-3-944908-06-9

 


 


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