Belletristik

Vielfalt der Literatur

Das wohlklingende französische Wort steht für die sogenannte »schöne Literatur«, die im Deutschen schlicht als Unterhaltungsliteratur bezeichnet wird. In Büchern dieser Sparte geht es in der Hauptsache um die Unterhaltung des Lesers, mal humorvoll, mal mit prickelnder Spannung oder einem Hauch Erotik. Ab dem 17. Jahrhundert begann die Belletristik eine Lücke auf dem bestehenden Büchermarkt zu füllen, die zwischen der Fachliteratur und dem Volksbuch klaffte. Das Volksbuch war der Groschenroman jener Zeit, seichte Lektüre auf billigem Papier. Die wissenschaftlichen Werke der Fachliteraten standen hoch darüber – genug Platz also für die feinsinnige Kunst und die soliden Handlungsstränge der Belletristik.

Buchcover Sehnsucht nach Sinndal

Sehnsucht nach Sinndal

Ein Funke Hoffnung

Besonders viel Romantik

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Buchcover Elysia

Elysia

Die Wälder von Thystria

Besonders viel Spannung

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Buchcover Avandur

Avandur

Reise in die Vogelfreiheit

Besonders viel Magie

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Buchcover Der Schlangenfänger

Der Schlangenfänger

Besonders viel Spannung und Realität

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zwischen ILZ und INN

Geschichten aus Niederbayern

Besonders viel Lokalkolorit

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Buchcover Der Mond auf ihren Schultern

Der Mond auf ihren Schultern

Meer der Kälte

Besonders viel Spannung und Romantik

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Buchcover Wenn Katzen weinen könnten

Wenn Katzen weinen könnten

Memoiren eines Stubentigers

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Lovestories - Band 1

Schicksal & Begegnungen

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Buchcover Für mich bist du tot

Für mich bist du tot

Zerstörte Illusionen

Besonders viel Spannung und Realität

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Buchcover VISIONEN

VISIONEN

Rettung in letzter Sekunde

Besonders viel Spannung und Realität

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Buchcover Ja, ich will nicht

Ja, ich will nicht

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Buchcover True Crime England

True Crime England

Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle aus Großbritannien

Besonders viel Realität und Action

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Der Siegeszug der Belletristik

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts befand sich die Belletristik bereits auf einem erstaunlichen Siegeszug, sie fächerte sich in vielfältige Genres auf und fand ihre Anhänger in allen Gesellschaftsschichten, die des Lesens mächtig waren. Die Belles Lettres waren aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken, neben Romanen unterschiedlicher Thematik kursierten in der westlichen Welt Journale und klassische Werke. Auch Erzählungen und Poesie wurden gern gekauft und gelesen.

Die Genres der Belletristik

Im frühen 20. Jahrhundert fand eine Neudefinition des Begriffs Belletristik statt, die Wortdeutung verengte sich auf Romane, Gedichte und Dramen. In die erhabene Bücherwelt sollte nur Hochgeistiges Einzug halten, die im wahrsten Sinne des Wortes »schönen Wissenschaften«. Heute erleben wir den Gegentrend, eine weite Öffnung der Belletristik und eine feine Aufgliederung der traditionellen und neuen Genres.

Science Fiction ist zum Beispiel längst nicht gleich Science Fiction: Bekannt sind neben einigen anderen Teilgebieten die Space Opera, die Dytopie und der Steampunk. Auch Überschneidungen zwischen den einzelnen Genren sind gar nicht selten, zum Beispiel gehen Fantasy und Science Fiction manchmal nahtlos ineinander über. Die Dark Fantasy weist hingegen eine enge Verwandtschaft zum Horror-Genre auf, der Thriller steigert sich zum Psychothriller. Auch Humorvolles ist in der Belletristik gern gesehen, zum Beispiel in der Science-Fiction-Parodie und der Beziehungskomödie.

Vielfalt macht Freude!

Die Menschen sind sehr verschieden, darum ist es gut, dass es Bücher vieler unterschiedlicher Prägungen gibt. Die moderne Belletristik spricht viele Sprachen, sie besitzt eine erotische Stimme, eine schaurige, eine belehrende, eine lachende und eine weinende. Und gerade weil es diese ungeheure Vielfalt gibt, kann ein Wegweiser durch das Dickicht des Bücherjungles sehr hilfreich sein. Genau das bietet diese Webseite den an Belletristik interessierten Lesern.